Hier finden Sie Informationen zu vergangenen Veranstaltungen. 

Internationale Fachtagung "Rationalität in der islamischen Theologie zwischen Tradition und Moderne" am DIRS vom 23.11-25.11 mit Ehrengast: Prof. Dr. Abdulkarim Soroush

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Gemeinsame Tagung des DIRS mit dem Lehrstuhl für Orientalische Philologie und Islamwissenschaften zum Thema "Philosophy and Law" vom 14. Februar-16. Februar in der Orangerie in Erlangen

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Workshop "Medieval Arabic-Christian Muslim Polemics Revisited". 07.-08. Februar in der Orangerie Erlangen

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Prof. Dr. Reza Hajatpour spricht im Rahmen der Ringvorlesung "Monotheismus und Pluralität" am Dienstag, 17. Januar 2017, ab 18:15 Uhr im Kollgienhaus, Universitätsstr. 15, Raum 1.016


 

Gründungssymposium des Center for Euro-Oriental Studies (CEOS) am Freitag, 25. November 2016 ab 14:00 in der Orangerie Erlangen                                                                                                                                             

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Internationaler Workshop "Dynamiken Islamischer Lehr- und Lernkulturen zwischen Nahem Osten und europäischer Diaspora"

17.11.2016-18.11.2016 am DIRS, Nägelsbachstr. 25, Erlangen.

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Internationaler Workshop "Moderne Reformansätze im Islamischen Denken"

29.09.2016-01.10.2016 am DIRS, Nägelsbachstr. 25, Erlangen.

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Workshop "Ibn Taymiyya (1263-1328) Leben - Werk - Wirkung"

Freitag, 06. Mai 2016 am DIRS, Nägelsbachstr. 25, Erlangen.

 

 

Boys Day

Das DIRS war am 28. April 2016 auf dem Boys Day der Universität vertreten - weitere Infos finden Sie hier!

 

Vortrag "Traditionelle Hadith-Exegese im Angesicht der modernen Ansätze der Ankaraner Schule" von Suayip Seven, M.A.

Dienstag, 26. April 2016, 10:15-11:45 Uhr am DIRS, Nägelsbachstr. 25, Erlangen, Raum 3.101 

 

Workshop zum Thema "Wort Gottes im Christentum und Islam"

23. Januar 2016, Villa an der Schwabach, Erlangen. Mit Prof. Hajatpour und Prof. Nekroumi. 


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Fachkonferenz "Rationalität in der islamischen Theologie zwischen Tradition und Moderne" in Kooperation mit al-Azahr, Kairo

26.-28. November 2015 am DIRS, Erlangen, Weitere Informationen finden Sie hier!


Fachtagung "Grundbegriffe Islamischer Theologie in der Seelsorge"

23.-24. Oktober 2015, Theatersaal der Villa St. Paul, Dutzendteichstr. 24, Nürnberg. Weitere Infirmationen finden Sie hier!


Workshop zum Thema "Mukham und Mutašābih - Interpratationskonzept in Koranexegese und islamischer Jurisprudenz"

Freitag, 16. Oktober 2015, 14:00-18:00, DIRS,  Nägelsbachstr. 25, Erlangen, Raum 3.101. Weitere Informationen finden Sie hier!

 

Tagung "Menschenbilder - Wertebilder"

08.-09. Juni 2015 im KSI, Bad Honnef

Gemeinsame Veranstaltung in Kooperation mit anderen theologischen Zentren und dem Erzbistum Köln zum Thema "Menschenbilder – Wertebilder, Christen und Muslime und ihre gemeinsame gesellschaftliche Verantwortung in Deutschland".

Der Flyer ist als PDF abrufbar.

 

"Lange Nacht der Religionen"

29. und 30. April 2015, Fürth

Nunmehr zum vierten Mal lädt die Stadt Fürth zur "Langen Nacht der Religionen" ein: Am 30. April 2015 öffnen von 19.00 Uhr bis 23.00 Uhr teilnehmende Religionsgemeinschaften ihre Türen für alle Interessenten und Besucher und laden zu einem vielfältigen Programm ein. Um 23.30 Uhr bildet eine interreligiöse Andacht im Rathausinnenhof den Abschluss des Abends, der ganz unter dem Zeichen "Frieden" steht. Am Vorabend, den 29. April 2015 um 19.30 Uhr, findet bereits eine Podiumsdiskussion zum Thema "Frieden" statt, bei der Prof. Dr. Hajatpour den Standpunkt des Islam vertreten wird.

 

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Tagung "Islam und Medien"

16.-17. April 2015 in der Orangerie im Schloßgarten, Erlangen 

Medien tragen zum gesellschaftlichen Diskurs über den Islam bei. Sie kreieren und strukturieren maßgeblich die Wahrnehmung des Islams in der Gesellschaft. Insbesondere sind Defizite, Einseitigkeiten und Verzerrungen in der medialen Darstellung des Islams festzustellen. Die derzeitige Islamberichterstattung weist ein geringes Themenspektrum auf. Anders als beispielsweise soziale oder theologische Aspekte sind politische Konflikte verstärkt im Fokus der Medien. Um ein differenzierteres Bild vom Islam darstellen zu können, bedarf es medienwissenschaftlicher Qualifikationen sowie fundierter Kenntnisse über den Islam, seiner Theologie, Traditionen und gesellschaftlichen Verankerungen. Aus diesem wissenschaftlich-theoretischen Befund heraus wird der Masterstudiengang "Medien-Ethik-Religion" der Abteilung Christliche Publizistik um den Schwerpunkt "Islam" durch das Department Islamisch-Religiöse Studien erweitert. Es entsteht ein Master-Studiengang der im deutschsprachigen Raum bisher einzigartig ist und in den beiden Disziplinen, Islamische Theologie und Medienwissenschaft gleichermaßen qualifiziert. Dieser wird im Rahmen der Tagung vorgestellt. Ziel der Tagung ist es außerdem, gemeinsam mit Journalisten und Wissenschaftlern ein Forum für eine sachliche Diskussion der Problematik der Islamberichterstattung in den Medien zu schaffen. Seien Sie daher herzlich zu unserer Tagung "Islam & Medien. Journalismus - Medienethik - Islam" eingeladen.

Der Flyer ist als PDF abrufbar.

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International Workshop "Ambivalences of Islamic Normativity between Religious Demands and German Law"

February 18th to 20th, 2015, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

Weitere Informationen finden Sie hier.

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Das Department Islamisch-Religiöse Studien zu Gast bei Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel in Berlin

 

Bild von links nach rechts: Ebru Kocatürk (Studentin, Tübingen), Fahim Musafer (Student, Osnabrück), Prof. Bekam Agai (Goethe Universität Frankfurt), Dr. Angela Merkel, Prof. Maha El-Kaisy Friemuth (Universität Erlangen), Prof. Lejla Demiri (Universität Tübingen), Prof. Mouhanad Khorchide (Universität Münster), Serdar Kurnaz (Kollegiat, Frankfurt)


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Internationale Tagung "Tradition und Innovation – Avicenna und Mullā Ṣadrā im Dialog"

28.-29. November 2014, Universitätsstraße 4, 91054 Erlangen, Sitzungssaal Universitätsbibliothek, Raum 2.011

Die beiden Philosophen und Mystiker Abū Alī al-Husain ibn Abdullāh ibn Sīnā (980-1037), genannt Avicenna, und Ṣadr ad-Dīn aš-Šīrāzī bekannt als Mullā Ṣadrā (1572-1640), haben wesentlich zur Ausarbeitung der Theologie und Mystik des Suffismus beigetragen. Dabei wäre das Werk des letzteren nicht ohne das von Avicenna denkbar – denn Mullā Ṣadrā entwickelt sein theologisches Denken im Dialog mit den Schriften seiner Vorgänger sowie der Philosophie Avicennas, was bisher wenig Beachtung fand. So steht er zum einen in der von Avicenna begonnen Tradition, griechisches und islamisches Denken zusammen zu bringen, führt dieses jedoch auf eigene Weise innovativ fort. Diese Dialogizität zwischen Theologie und Philosophie soll Vorbild für die Tagung sein, ihre Tauglich- und Tragfähigkeit sollen geprüft werden.

Ganz in der Tradition sollen die Vortragenden einen Vortrag zu Mullā Ṣadrā oder Avicenna halten bzw. über die philosophische Anschauung, die die beiden Gelehrten miteinander verbindet, und in diesem Sinne sollen sich die Vorträge dialogisch aufeinander beziehen. Dabei sollen beide ein gemeinsames Thema verfolgen, das bei Mullā Ṣadrā und Avicenna zu finden ist, bspw. anthropologische Topoi, wie die Freiheit des Menschen, sein Körper, die Seele etc. Dabei sollen die Konvergenzen im Denken und Philosophieren der beiden herausgearbeitet werden. Aber nicht nur Rezeption, sondern auch Innovation stehen im Mittelpunkt der Tagung. So soll nach der Wirkung, der Nachwirkung und dem Nutzen Mullā Ṣadrās und Avicennas Denkens in der islamischen Welt damals wie heute ebenso gefragt werden wie ihre Theorien weiterentwickelt werden können bzw. müssen.

Die Tagung findet vom 28.-29. November 2014 im Sitzungssaal Universitätsbibliothek, Raum 2.011, der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) statt. Das Tagungsprogramm finden Sie hier. Um eine Anmeldung wird gebeten, bitte richten Sie diese an Lars Allolio-Näcke unter lan@plattform-anthropologie.de.

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Tagung "Befrage dein Herz. Autonomie als Leitkategorie religiöser Bildung"

15.+16. Oktober 2014, Tagungszentrum Hohenheim, Paracelsusstraße 91, 70599 Stuttgart

Die Rahmenbedingungen für religiöse Bildung haben sich in einer pluralen und individualisierten Welt stark verändert. Diese ist davon geprägt, dass zeitgleich gegenläufige Prozesse der Säkularisierung einerseits und der Rückkehr von Religion andererseits stattfinden. Für die Entfaltung der Persönlichkeit stellen heute Autonomie, Kritikfähigkeit, Freiheit und Verantwortung alternativlose Bildungsziele dar. Der Einzelne, der aus dem enormen Wissenszuwachs der Moderne schöpfen kann, besitzt dadurch zahllose Auswahlmöglichkeiten für die eigene Selbstverwirklichung. In identitätsbildenden Reflexionen werden Selbstverständlichkeiten religiöser Inhalte, Formen und Praktiken von vielen Menschen kritisch hinterfragt. Herkömmliche Strukturen religiöser Autoritäten und Institutionen werden in Frage gestellt, der Bedarf an (theologischer) Orientierung wächst. Somit muss auch der Beitrag religiöser Bildung im allgemeinen Bildungsprozess reflektiert und neu begründet werden.

„Befrage dein Herz" ist eine sowohl im Christentum als auch im Islam vertraute Aufforderung an das gläubige Individuum, seine souveräne Urteilsfähigkeit im Spannungsverhältnis von Gewissen und Norm zu entfalten. Aus der Sicht islamischer und christlicher Theologie sowie unterschiedlicher Disziplinen und praktischer Handlungsfelder geht es daher um folgende Fragen: Wie kann sich der Einzelne autonom entscheiden? Wie verhält sich diese Entscheidung zu religiösen Traditionen und Autoritäten? Wo liegen Grenzen der Autonomie?

Zielgruppe der Tagung sind (Nachwuchs-)WissenschaftlerInnen und Studierende aus der islamischen, katholischen und evangelischen Theologie und Religionspädagogik sowie benachbarten Disziplinen. Weitere Informationen finden Sie hier.

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Tagung "Islam und Soziale Arbeit"

26.-27. September 2014, Dutzendteichstraße 24, 90478 Nürnberg (Villa St. Paul)

Die Frage nach sozialer Arbeit mit muslimischen Zielgruppen gerät zunehmend auf die politische und wissenschaftliche Agenda. Dabei geht es um Begleitung und Betreuung in kritischen Lebensphasen. Am Department Islamisch-Religiöse Studien der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg wird dazu erstmals gemeinsam mit den Akteuren im Feld qualitativ-empirisch geforscht. Zielführend istdabei die Absicht, grundlegende Orientierungen zu gewinnen, zu einer besseren Vernetzung der Akteure beizutragen und zukünftige Forschungsfragen zu präzisieren.

Das Department Islamisch-Religiöse Studien lädt daher zur Tagung "Islam und soziale Arbeit" ein. Eine kurze Übersicht der Tagung entnehmen Sie dem Flyer, eine Übersicht über den Tagungsablauf finden Sie hier. Um eine vorherige Anmeldung wird gebeten. Anmeldeschluss ist der 31. August 2014. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Die Tagungsgebühr von 10,- € wird mit der Registrierung zu Tagungsbeginn entrichtet.

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Eindrücke der Tagung "Islam und Soziale Arbeit" am 26. und 27. September 2014

Auditorium Auditorium 2
Diskussion Diskussion 2
Diskussion 3

Teilnehmer_innen

 

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Vortrag "Der Koran als lebendige Rede Gottes"

Salzburger Festspiele, SalzburgKulisse, Haus für Mozart, 21. Juli 2014, 10:15 Uhr

Prof. Dr. Maha El Kaisy-Friemuth wird bei den Disputationes im Rahmen der Ouverture spirituelle auf den Salzburger Festpielen einen Vortrag zum Thema "Der Koran als lebendige Rede Gottes" halten. Ihr Vortrag ist Teil des Panels "Gottestexte im Islam - (Un)Übersetzbarkeit des Gotteswortes?", eine von fünf Gesprächsrunden unter dem Thema "Islam verstehen - Herausforderungen für Europa".

Die fünf Gesprächsrunden finden in der SalzburgKulisse statt und sind auf 150 Teilnehmer beschränkt. Eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich. Die Themen „Islam – Wertvorstellungen für Europa?", „Der mystische Islam", „Gottestexte im Islam – (Un)Übersetzbarkeit des Gotteswortes?" sowie „Islamische Spiritualität in Kunst und Kultur" und „Die Muslime des Balkans – Herausforderung an Europa" werden mit Wissenschaftlern, Persönlichkeiten aus dem Kulturbereich und Vertretern von Politik und Religion erörtert. Es diskutieren u. a. der von Salafisten wegen seiner liberalen Interpretation des Islams angefeindete Leiter des Zentrums für islamische Theologie Münster Mouhanad Khorchide, der Koran-Übersetzer und Dichter Ahmad Milad Karimi und der Träger des Großen Kunstpreises des Landes Salzburg 2013 Hossam Mahmoud, dessen Auftragswerk „Seelenfäden" im Rahmen der Ouverture spirituelle uraufgeführt wird.

Hier erhalten Sie Informationen zum Programm sowie zu den teilnehmenden Referent_innen.

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"Den Koran Verstehen - eine hermeneutische Werkstatt"

mittwochs, 16 - 19.30 Uhr, Raum 01.006 in der Stintzingstr. 12, Erlangen

Das Department Islamisch-Religiöse Studien veranstaltet im Sommersemester 2014 in unregelmäßiger Folge Werkstattgespräche zu Geschichte und Gegenwart von Koranhermeneutik und Koranexegese. Informationen zu Terminen und Vortragenden finden Sie hier. Bei Fragen und Gesprächsbedarf wenden Sie sich an Dr. Tarek Badawia unter Tarek.Badawia@fau.de.

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Kolloquium "Theologie der Einheit und kulturelle Vielfalt"

montags, 16-18 Uhr c.t., Theologisches Seminargebäude (TSG), Raum U1.023

Das Department Islamisch-Religiöse Studien lädt ein zu seiner Vortragsreihe im Sommersemester 2014.

Alle Informationen zu Redner_innen, Themen und Terminen entnehmen Sie dem Flugblatt.

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Gemeindebesuche des DIRS

Das Department Islamisch-Religiöse Studien hat an folgenden Tagen muslimische Gemeinden der Region besucht und dabei seine Arbeit vorgestellt.

  • Blaue Moschee (Erlangen), 08. April 2014

  • DITIB (Nürnberg), 13. Juni 2014

  • Kulturfest der blauen Moschee (Erlangen), 20./21. Juni 2014

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Das DIRS auf der Jobmesse "Vocatium Mittelfranken"

03.-04. Juli 2014, Meistersingerhalle in Nürnberg

Zur sechsten vocatium Mittelfranken am 3./4. Juli 2014 in der Meistersingerhalle Nürnberg werden über 4.500 gut vorbereitete Jugendliche von über 80 Schulen aus Mittelfranken zu verbindlichen Gesprächen mit voraussichtlich 120 Ausstellern (Ausbildungsbetriebe, Fach- und Hochschulen sowie Institutionen) erwartet. Für die Jugendlichen bietet die Bildungsmesse ein breites Lernprogramm: Die Aussteller  informieren über Praktika, Ausbildung und Studium. Im Gespräch üben die jungen Menschen zugleich ihre persönlichen Kompetenzen wie Kommunikation, gute Umgangsformen und Verbindlichkeit.

Das DIRS wird auf der Vocatium mit einem Stand vertreten sein, um über die Studienmöglichkeiten am Department zu informieren. Schüler_innen und andere Interessierte sind gern willkommen, um sich von unseren Mitarbeiter_innen zu allen Fragen rund um Studium und spätere Karrieremöglichkeiten beraten zu lassen. Weitere Informationen zur Messe finden Sie hier.

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Vortrag "Gottesdienst oder Menschendienst?"

Theologisches Seminargebäude (TSG), Kochstr. 6 Erlangen, 16. Juni 2014, 16 Uhr c.t.

Das Department Islamisch-Religiöse Studien lädt ein zu seiner Vortragsreihe im Sommersemester 2014. Im Rahmen der Vortragsreihe "Theologie der Einheit und kulturelle Vielfalt" wird Dr. Sevket Kücükhüseyin einen Vortrag mit dem Thema "Gottesdienst oder Menschendienst? Innerislamische Auseinandersetzungen um den rechten Glauben im Spiegel hagiographischer Polemik und Apologie" halten. Alle Informationen zu den weiteren Redner_innen, Themen und Terminen entnehmen Sie dem Flugblatt.

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Vortrag "Einblicke in Koranexegese der mu´tazilitischen Denkschule"

Prof. Dr. Maha El Kaisy-Friemuth am 28.05.2014 um 16 Uhr c.t., Raum 01.006, Stintzingstr. 12, 91052 Erlangen

Sehr geehrte Damen und Herren Professoren, liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, liebe Studierende, das Department Islamisch-Religiöse Studien lädt im Rahmen der Vortragsreihe „Den Koran verstehen" – eine hermeneutische Werkstatt herzlich ein zum Vortrag von Frau Prof. Dr. Maha El Kaisy-Friemuth (FAU) zum Thema „Einblicke in Koranexegese der mu´tazilitischen Denkschule".

Informationen zu Terminen und Vortragenden finden Sie hier.

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Workshop "Religiosity and Thinking out of the Box"

03.-04. Mai 2014, Hörsaal A im Theologischen Seminargebäude (TSG), Kochstr. 6, Erlangen

Das Zentralinstitut "Anthropologie der Religion(en)" und das Department Islamisch-Religiöse Studien laden ein zur Veranstaltung "Religiosity and Thinking out of the Box - Queer Questions in Judaism, Christianity and Islam".

Der Gott aller Menschen (ilah al-nas; Koran 114/3) und seine Botschaft, die sich in verschiedenen religiösen Traditionen manifestiert hat, sollten – dem Ideal des Glaubens nach – allen Menschen zugänglich sein. Gemäß dominanter theologischer Selbstverständnisse passen jedoch bestimmte Lebensvorstellungen, -praktiken wie die homosexuelle oder queere in das göttliche bzw. religiöse Weltbild nicht hinein. Wer bestimmt das unbestimmbare Göttliche? Warum wird manchen Menschengruppen der Zugang zu Gott verwehrt? Was erlebt man, wenn man nicht der dominanten Sicht folgt? Wie restriktiv oder offen sind die religiösen Positionen, wenn es um offene gesellschaftliche Ordnungen geht? Wie können theologische und religionswissenschaftliche Wissensproduktionen Ansätze queerer Fragestellungen und Theorien miteinanderverbinden? Diese und viele andere Fragen um Normbildung und othering sollen im Rahmen des zwei tägigen Kolloquiums filmisch, künstlerisch und diskursiv debattiert werden. Um eine Anmeldung per E-Mail an lan@plattform-anthropologie.de wird gebeten. Vorläufige Informationen zum Programm erhalten Sie hier.

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Workshop "Die Relevanz bekenntnisorientierter Theologie(n) an säkularen Universitäten"

09.-10. April 2014, U3 im neuen Hörsaalzentrum, Ulmenweg 8, 91054 Erlangen

Prof. Dr. Maha El Kaisy des Department Islamisch-Religiöse Studien lädt ein zu der zweitägigen Veranstaltung.

Informationen zu den Beiträgen erhalten Sie hier. Anmeldungen werden an lan@plattform-anthropologie.de erbeten.

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Kolloquium "Gerechtigkeit: Aspekte und Perspektiven" im WS 2013/2014

Mittwochs, 18-20 Uhr c.t. im theologischen Seminargebäude, Hörsaal B

Das Department Islamisch-Religiöse Studien lädt ein zum Kolloquium "Gerechtigkeit: Aspekte und Perspektiven".

Gerechtigkeit stellt einen zentralen Begriff in der Rechtsphilosophie, Sozialphilosophie und Moraltheologie dar. Sie wird allgemein als kulturen- und epochenübergreifende Grundnorm individuellen Verhaltens und gesellschaftlichen Zusammenlebens betrachtet. Im Rahmen des Kolloquiums werden renommierte WissenschaftlerInnen ihre Forschungsergebnisse zu diesem Thema aus unterschiedlichen Perspektiven - philosophischen, sozialwissenschaftlichen, rechtswissenschaftlichen und insbesondere theologischen - vorstellen. Weitere Informationen können Sie dem Programm entnehmen. Bei Fragen können Sie sich gern an Dr. Abbas Poya (abbas.poya@fau.de), DIRS, Nachwuchsforschergruppenleiter "Norm, Normativität und Normenwandel I" wenden.

Bitte beachten Sie: Die Teilnahme erfordert zwingend eine Anmeldung unter: abbas.poya@fau.de.

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Filmvorführung "Zwischen uns das Paradies"

04. Februar, 18 Uhr c.t., im Kollegienhaus Universitätsstr. 15, Raum 1.019

"Der Film beschreibt die Suche eines Menschen nach sich selbst, seine Bemühungen, bestimmte Lebensziele zu erreichen, und seinen Umgang mit den Herausforderungen, vor die er dabei gestellt wird. Als Ehepaar sind Amar und Luna auf ein- und demselben Weg eines Lebens in Liebe und Eintracht. Doch dann weichen ihre Wege voneinander ab, und sie müssen Entscheidungen treffen, als Paar und als Individuen.
Was ich untersuchen wollte, war zum einen dieses Bedürfnis, sich in einer Beziehung auf den anderen einzustellen. Aber auch das gleich große Bedürfnis, in eben dieser Beziehung sein tieferes Selbst, seine Individualität zu bewahren." - Jasmila Žbanić, Drehbuchautorin & Regisseurin

Das Department Islamisch-Religiöse Studien lädt herzlich ein.

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Vortrag "Gerechtigkeit aus der Sicht islamischer Bildungslehre"

05. Februar, 18 Uhr c.t., Theologisches Seminargebäude (TSG) Kochstr. 6, Hörsaal B

Der Religionspädagoge Prof. Dr. Harry Harun Behr hält einen Vortrag im Rahmen des Kolloquiums »Gerechtigkeit: Aspekte und Perspektiven«, das von Dr. Abbas Poya vom Department Islamisch-Religiöse Studien organisiert und vom ZAR unterstützt wird. Wir würden uns freuen, wenn Sie zahlreich erschienen - Sie sind herzlich eingeladen zu kommen.

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Vortrag "Bildungstheoretische Überlegungen zum informellen Lernen"

17. Januar, 14 Uhr, Evangelische Hochschule Nürnberg, Bärenschanze 4, Raum S0.40

das kooperative Promotionskolleg "Bildung als Landschaft" lädt im Rahmen seines begleitenden Studienprogramms zu einem öffentlichen Gastvortrag von Prof. Dr. Albert Scherr von der Pädagogischen Hochschule Freiburg ein. Beachten Sie dazu auch den beigefügten Flyer.

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Vortrag "Kleiner Arabisch-Etymologischer Weihnachtskalender"

17. Dezember 2013, 18 Uhr c.t., Bismarckstr. 1, Raum A401

Der Lehrstuhl für Arabistik und Semitistik lädt herzlich zum Gastvortrag von Prof. Dr. Stefan Guth, Universität Oslo, ein.

Arabisch ist eine der wenigen großen Weltsprachen, zu denen nach wie vor kein etymologisches Wörterbuch vorliegt. Der Vortrag stellt ein Projekt vor, das die Grundlagen dafür schaffen möchte, diesem Mangel abzuhelfen. Er öffnet ein paar Türchen im Weihnachtskalender, hinter denen sich einige für die Weihnachtszeit typische deutsche Wörter arabischer Herkunft verbergen, und verfolgt diese zunächst bis zum Arabischen zurück. Im Hauptteil dienen die arabischen Wörter selbst sodann als Ausgangspunkt für Exkursionen in die „weiten Ozeane" des arabischen Wortschatzes und dessen Geschichte. Anhand der Beispiele wird deutlich werden, welche Reiseziele sich mit der derzeit verfügbaren Ausrüstung bereits erreichen lassen, jedoch auch, wo die Gefahr des Schiffbruchs besteht.

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Vortrag "Gerechtigkeit: Eine islamische theologische Perspektive"

18. Dezember 2013, 18 Uhr c.t., Theologisches Seminargebäude Kochstraße 6, Hörsaal B

Die muslimische Theologin und Inhaberin des Lehrstuhls für Islamisch-Religiöse Studien mit Praktischem Schwerpunkt am Department Islamisch-Religiöse Studien der FAU, Prof. Dr. Maha El Kaisy-Friemuth, spricht im Rahmen des von Dr. Abbas Poya organisierten Kolloquiums "Gerechtigkeit: Aspekte und Perspektiven". Weitere Informationen zum Kolloquium können Sie dem Programm entnehmen.

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Symposium "Islamische Studien in pluraler Gesellschaft. Perspektiven einer Theologie im Dialog"

29.-30.11.2013, Hochschule für Philosophie München

In den Jahren 2010 und 2011 wurden vier Standorte als Zentren für Islamische Theologie an deutschen Hochschulen durch das BMBF ausgewählt. Sie sollen Islamische Theologie und Studien im deutschen Universitätssystem verankern und den Dialog mit den anderen Wissenschaften führen. Damit ist ein wichtiger Schritt der Inkulturation des Islam in Deutschland gegangen worden. Die Zentren sind in der Zwischenzeit eingerichtet, Lehrstühle besetzt und Beiräte geschaffen worden, die in unterschiedlicher Weise die Religionsverbände beteiligen. Welche Strukturen und Inhalte zeichnen sich nach den ersten Jahren der Etablierung ab?

Das Symposium lädt WissenschaftlerInnen der neuen universitären Zentren ein, ihre jeweiligen Forschungsansätze vorzustellen und so die Breite und Pluralität Islamischer Studien sichtbar zu machen.

Weitere Informationen zum Tagungsprogramm, zu Anmeldung und Veranstaltungsort entnehmen Sie dem Programm.

 

Tagung "Dem Einen entgegen - Christliche und islamische Mystik in historischer Perspektive"

25.-27. Oktober 2013 im Tagungshaus Weingarten/Oberschwaben

als Gegengewicht zu als veräußerlicht kritisierter Religion erlebt Mystik in der Gegenwart eine Renaissance und erfreut sich breiter Popularität. Mystik gilt weithin als verbindender Aspekt der Religionen. Es wird allerdings in Frage gestellt, ob man von Mystik "losgelöst von einer bestimmten Position" (Michel de Certeau) sprechen kann. Bleibt ein universaler Diskurs über Mystik Fiktion? Inwieweit sind strukturelle Entsprechungen unterschiedlicher Ausprägungen von Mystik feststellbar, etwa in konzeptioneller, sprachlicher oder soziokultureller Hinsicht? Wie wären sie methodisch angemessen beobachtbar und beschreibbar?
Diese Fragen sind erstmals Gegenstand einer Fachtagung zum Thema "Dem Einen entgegen - Christliche und islamische Mystik in historischer Perspektive", zu der die Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart, das Zentrum für Islamische Theologie der Universität Tübingen und das von der Stiftung Mercator gefördert Graduiertenkolleg Islamische Theologie einladen. Das Tagungsprogramm finden Sie hier.

 

Einführungsvortrag "Islamisch-Religiöse Studien in Erlangen" 

14. Oktober 2013, Erlangen. Bismarckstr. 1, Raum B702, 12 Uhr

Prof. Dr. Maha El Kaisy-Friemuth und Prof. Dr. Reza Hajatpour vom DIRS werden gemeinsam eine Einführung in den Studiengang Islamisch-Religiöse Studien an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg geben.


Herbstkonferenz "'Rechte Wege' - eine Theologie des Dialogs und der Akzeptanz"

11.-13. Oktober 2013, Graduiertenkolleg Islamische Theologie, Akademie der Weltreligionen, Universität Hamburg

In einer pluralen Gesellschaft stellt für viele Gläubige der Umgang mit Wahrheitsansprüchen anderer Glaubensgemeinschaften einen wichtigen Aspekt dar, der nicht nur die Position gegenüber dem Anderen, sondern auch die eigene Verortung in Glaube und religiöser Lebenswelt beeinflusst. Aufgabe der Theologie ist es, diesen Umstand aufzunehmen und in den Dialog mit dem Anderen zu treten.

Theologie kann allerdings auch einen Schritt weiter gehen und versuchen, die Distanz des Dialogs zugunsten eines gemeinsamen Suchens nach der Wahrheit zu überwinden: Dann wird Dialog als Versuch verstanden, das eigene Begreifen der Wahrheit zu erweitern. Gibt es gemeinsame Fragen und Antworten auf religiöse Erkenntnis und Erfahrung? Welchen Anteil an der Wahrheit gestehen sich Religionsgemeinschaften gegenseitig zu? Führt die Akzeptanz religiöser Pluralität zu Relativismus oder bewährt sich darin die Identität des Glaubens?

Diesen und weiteren Fragen möchte die Konferenz aus dem Blickwinkel der Islamischen Theologie nachgehen. Den Schwerpunkt bilden dabei Erkenntnismodelle zeitgenössischer iranischer Religionsgelehrter und -philosophen, da die pluralistische Religionstheologie besonders im Iran stark rezipiert wurde und wird. Im Fokus stehen daher nicht nur die Beziehungen zwischen Islam und Christentum, sondern auch die innerislamische Pluralität.

Weitere Informationen zu den Vorträgen und Arbeitsgruppen, zu Anmeldung und Veranstaltungsort entnehmen Sie dem Programm.

 

"Willkommen im Dschungel", Erstsemesterbegrüßung der Fachschaftsvertretung (FSV)

17. Oktober, Audimax, Bismarckstraße 1, Erlangen, 18.00 ct

Herzlich Willkommen an der Philosophischen Fakultät und im Fachbereich Theologie der FAU,
willkommen im ganz normalen Uni-Alltag. Bei unserer Veranstaltung „Willkommen im Dschungel!" gibt es neben einer Einführung in die studentische Interessenvertretung jede Menge Tipps und Tricks zum Studentenleben und viele Informationen zu unserer Fakultät. Zudem erhalten alle teilnehmenden Erstsemester ein kleines Willkommensgeschenk.
Im Anschluss an die Veranstaltung (19.45 Uhr) kann bei der FSV-Kneipentour teilgenommen werden, welche im Erlanger Nachtleben enden wird. Für weitere Infos wendet euch an stuve-phil-fachschaft@lists.uni-erlangen.de

 

3. Internationale ZAR-Tagung »Grenzen der (religiösen) Zurichtung des Körpers«

16.-19. September 2013, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

Mit der 3. Internationalen Jahrestagung will das Zentralinstitut »Anthropologie der Religion(en)« den Forschungsschwerunkt »Körper und Verkörperungen« stärken. Zwar ist die Körperlichkeit des Menschen ein grundlegendes Thema jeder Anthropologie, jedoch wurde der Einfluss von Religion(en) auf das Denken und Praktizieren von Körper bislang kaum thematisiert. Mit dem Einbezug der Religion(en) entstehen neue konzeptionelle und begründungstheoretische Herausforderungen mit Blick auf die Produktion und Repräsentation des Körpers, die damit verbundenen Heilserwartungen und dementsprechende medizinische Transformationen. Weitere Informationen entnehmen Sie dem Tagungs-Programm.

Wir bitten alle Teilnehmenden, sich für die Tagung bis zum 15. August 2013 anzumelden. Sollten Sie am Montag am Empfang teilnehmen wollen, vermerken Sie das bitte bei Ihrer Anmeldung per Email an: lan@plattform-anthropologie.de

 

Summer School "Die Bibel in jüdischer, christlicher und islamischer Tradition"

03.-05. September 2013, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Hörsaal A, Theologisches Seminargebäude, Kochstraße 6, 91054 Erlangen

Drei Religionen – ein gemeinsames Erbe. Anhand der Figuren Adam und Eva sollen die Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der Rezeption wie Auslegung der ›biblischen‹ Geschichte in jüdischer, christlicher und islamischer Tradition herausgearbeitet werden. Unterschiedliche hermeneutische Traditionen werden im Anschluss in (exegetischen) Seminaren nahegebracht und diskutiert. Der Lehrstuhl Altes Testament II lädt hierzu recht herzlich ein.

Die Summer School richtet sich an Studierende, Graduierte, DoktorandInnen, PfarrerInnen, RabbinerInnen, islamische TheologInnen und akademisch Interessierte.

Die Teilnahme an der Summer School ist kostenfrei. Die Übernachtung obliegt jedem/r TeilnehmerIn selbst zu organisieren. Ein Teil der Summer School wird auf Englisch stattfinden (Veranstaltungen mit Yair Zakovitch). Es besteht die Möglichkeit für DoktorandInnen zur Präsentation Ihres Dissertationsthemas in Form von Vorträgen und Posterpräsentationen. Wenn Sie diese Möglichkeit zu einem interdisziplinären Austausch zu Ihrem Thema nutzen wollen, teilen Sie dies bitte mit dem Titel ihres Projekts bei der Anmeldung mit. 

Anmeldungen werden bis 15. August 2013 an lan@plattform-anthropologie erbeten, weitere Informationen entnehmen Sie dem Tagungs-Programm

Die Internationale Summer School wird unter Beteiligung des Departments Islamisch-Religiöse Studien (DIRS) der FAU durchgeführt; gefördert und unterstützt wird sie vom Zentralinstitut »Anthropologie der Religion(en)« (ZAR) der FAU sowie durch die Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern (ELKB), die für den Aufenthalt von Prof. Yair Zakovitch in Form einer Shalom Ben-Chorin Gastprofessur aufkommt. 

 

Gastvortrag Prof. Dr. Stefan Wild: "Koran und Politik"

Eine Veranstaltung des Department Islamisch-Religiöse Studien (DIRS), 27. Juni 2013, 19 Uhr s.t., Senatssaal des Kollegienhauses, Raum 1.011

Das Department Islamisch-Religiöse Studien (DIRS) der FAU lädt ein zum Vortrag  „Koran und Politik“ von Prof. Dr. Stefan Wild (Universität Bonn). Der Koran, oft als „wichtigstes Buch der Welt“ bezeichnet, wird für vieles in Anspruch genommen. Der Vortrag untersucht, welche Aspekte der Politik muslimischen Gelehrten besonders wichtig sind. Kann der Koran eine Verfassung sein? Kann er als feministisches Manifest oder als Dokument einer Befreiungstheologie gelesen werden?

Professor Dr. Stefan Wild ist Semitist und Islamwissenschaftler. Er hat an den Universitäten München, Yale, Erlangen und Tübingen studiert und arbeitete von 1968 bis 1973 als Direktor des Orient-Instituts der DMG in Beirut. 1974 bis 1977 lehrte er an der Universität Amsterdam und ab 1977 als Professor für Semitische Philologie und Islamwissenschaft an der Universität Bonn, wo er 2002 emeritiert wurde. Seine Arbeitsgebiete sind klassische arabische Lexikographie und Koranwissenschaft, sowie moderne arabische Literatur und Geistesgeschichte. 2005 wurde er von der Helga und Edzard Reuter-Stiftung für seine wissenschaftliche Lebensleistung im Rahmen der Völkerverständigung ausgezeichnet.

 

Vortrag "Die Idee der Toleranz"

Dr. Abbas Poya, 25. Juni 2013, 18 Uhr, Raum KG 5, 104, PH Freiburg

Vortrag im Rahmen der Ausstellung "Religiöse Toleranz - Der Islam im Sultanat Oman". In der Ausstellung werden auf 20 Informationstafeln Themen angesprochen, die auch uns christlich geprägte Europäer berühren: Das Nebeneinan­der-Bestehen verschiedener Religionsgemein­schaften, der gelebte Islam im Alltag sowie die Rolle der Frau. Die Ausstellung versucht darüber hinaus den besonderen Wert des Heiligen Buches der Muslime - des Koran - zu vermitteln. Die Ausstellung will dem Besucher den Islam näher bringen und für das Sultanat Oman werben. Sie beruht auf einer tatsächlich im Sultanat Oman gelebten Gesellschaftskultur. Weitere Informationen erhalten Sie hier.

 

Film "Rumi - Poetry of Islam"

Filmabend in der Reihe "Islam und Orient im Kino", 03. Juni 2013, 18.30 Uhr, Kollegienhaus, Raum 0.016

Vahid aus Bosnien macht sich auf die Suche nach seiner muslimischen Identität. Er reist ins anatolische Konya, wo im Mittelalter der große Dichter des mystischen Islams Rumi verstarb. Dort begegnet er dem Iraner Nariman und sie beschließen, gemeinsam dem Jahrestag Rumis in der Stadt beizuwohnen. Am 17. Dezember strömen die Massen nach Konya, um in sufischen Tänzen des Todes Rumis zu gedenken. Jenem nähert sich Nariman nun auf äußerliche, Vahid auf innerliche Weise an.

Das Department Islamisch-Religiöse Studien (DIRS) und der Lehrstuhl für Orientalische Philologie und Islamwissenschaft veranstalten gemeinsam die Filmreihe "Islam und Orient im Kino".

 

Vortrag "Den Islam in Deutschland studieren - Herausforderung an eine Religion"

Prof. Reza Hajatpour und Marianus Hundhammer, 13. Mai 2013, 20.15 Uhr, Hochschulgemeinde Freising (HSG), Hohenbachernstraße 9, 85354 Freising

Seit vergangenem Semester gibt es in Erlangen das Department für Islamisch-Religiöse Studien - eines von vier Zentren in Deutschland. Hier werden unter anderem zukünftige Lehrkräfte für islamischen Religionsunterricht ausgebildet.
Das Vorhaben, einen Ort für die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem theologischen Fundament des Islams zu schaffen, war sowohl in islamischen als auch in deutschen Kreisen nicht unumstritten. Prof. Reza Hajatpour (Systematik) und Marianus Hundhammer werden uns in die Diskussion um die islamische Theologie in Deutschland einführen. Was für Startschwierigkeiten hatte das Department? Welche Chancen bietet es? Und welche Stellung hat die islamische Theologie zwischen den anderen Wissenschaften? Darüber möchten wir an diesem Abend ins Gespräch kommen.

 

Antrittsvorlesungen  Prof. Dr. Maha El Kaisy-Friemuth und Prof. Dr. Reza Hajatpour

19. April, 18 Uhr s.t., Aula des Schlosses, Sclossplatz 4, Erlangen

Prof. Dr. Maha El Kaisy Friemuth ist Inhaberin des Lehrstuhls für Islamisch-Religiöse Studien mit praktischem Schwerpunkt. Der Lehrstuhl betont praxisbezogene Aspekte vor allem mit Blick auf die islamischen Glaubens-, Normen- und Methodenlehren, und auch interreligiöse Bezüge. Hier wird in besonderer Weise der Islam als tradiertes Deutungs- und Symbolystem in Bezug zu lebensweltlichen Fagen gesetzt. Dadurch ergeben sich vielfältige Querbezüge zu Fragen des Islams als religiöse Gegenwartskultur und als Bezugshorizont pädagogischen Handelns in formalen (Schule) und nicht-formalen (Moschee, Familie, Medien...) Kontexten.

Prof. Dr. Reza Hajatpour ist Inhaber des Lehrstuhls für Islamisch-Religiöse Studien mit systematischem Schwerpunkt. Der Lehrstuhl erweitert die textwissenschaftlichen und hermeneutischen Zugänge zum Islam um Aspekte der islamischen Philosophie und Ethik. Sie bearbeitet somit Fragen mit doppelter Relevanz, denn zum einen spielen etwa Bereiche wie das mystische Erleben für gegenwärtige muslimische Lebensentwürfe eine zunehmend wichtige Rolle, zum anderen ermöglichen Bezüge zur Ethik besondere Anknüpfungspunkte zu gesamtgesellschaftlichen Leitbilddiskursen.

Im Namen der philosophischen Fakultät und des Fachbereichs Theologie ergeht die herzliche Einladung zu den Antrittsvorlesungen. Weitere Informationen finden Sie hier.

 

Film "Persepolis"

Filmabend in der Reihe "Islam und Orient im Kino", 15. Januar 2013, 18 Uhr c.t., Kollegienhaus, Raum 0.20

Persepolis ist ein französischer Zeichentrickfilm aus dem Jahr 2007. Basierend auf der gleichnamigen Graphic Novel von Marjane Satrapi erzählt Persepolis die Kindes- und Jugendgeschichte der Regisseurin während und nach der Islamischen Revolution im Iran.

Das Department Islamisch-Religiöse Studien (DIRS) und der Lehrstuhl für Orientalische Philologie und Islamwissenschaft veranstalten gemeinsam die Filmreihe "Islam und Orient im Kino". Im Anschluss an den Film folgt eine Diskussion mit Prof. Dr. Reza Hajatpour zu Iran und der Iranischen Revolution.

Persepolis

 

Gastvortrag Prof. Dr. Amina Wadud: "Islam and Gender Studies: Inside and Outside"

Eine Veranstaltung des EZIRE und des Department Islamisch-Religiöse Studien DIRS, 22. Oktober 2012, 18 Uhr c.t., Aula im Schloss, Schlossplatz 4, Erlangen

Prof. Wadud ist eine der weltweit führenden islamischen Theologinnen und Theologen, die auf Grundlage des Islams, besonders von Koran und Sunna, für eine Gleichstellung der Frauen in Familie und bei religiösen Funktionen argumentiert. International bekannt wurde sie durch das von ihr geleitete Freitagsgebet vor einer gemischten muslimischen Gemeinschaft im März 2005 in New York, eine Premiere für eine Frau.

Publikationen: Qur'an and Women: Rereading the Sacred text from a Woman's Perspektive (Oxford, New York 1992) und Inside the Gender Jihad. Women's Reform in Islam (Oxford 2006).

 

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